Zwei die wir uns merken sollten
- Margrit Schaller
- vor 5 Tagen
- 1 Min. Lesezeit

URBAN PLAYGROUND im Zimmermannhaus Brugg Georgette Maag und Aldo Mozzini kennen sich schon lange, arbeiten aber erstmals zusammen. Und im Zimmermannhaus ist ihnen dies in grosser Stimmigkeit gelungen. Georgette Maag zeigt Videos, Fotos, Installationen aus dem städtischen Alltag und verwandelt die Banalität des ganz normalen Strassenlebens in manchmal überraschende, amüsante oder irritierende Szenen. «Ich filme fast immer aus dem Fenster», sagt sie, das sei Inspiration genug – «just open the window», wie John Cage einmal gesagt habe. Projiziert werden die Videos an die Wände, an die Dachschräge und in die Haus- und Hüttenkonstruktionen von Aldo Mozzini. Er hat in allen drei Stockwerken des Zimmermannhauses seine schrägen, rudimentären Hauskonstruktionen gebaut und auch gehängt. Und einen der Böden mit einer Stadtzeichnung belegt, möbliert mit echten Bestandteilen des öffentlichen Raumes. So spaziert man quasi durch den eigenen Alltag und merkt, wie anregend Vieles ist, wenn als Detail, Bild, Intervention wahrgenommen. Es lohnt sich sicher, das weitere Schaffen von Maag und Mozzini im Auge zu behalten! Nur noch bis 21. Juni – schnell hingehen!




















