Die grosse Reise-Pionierin
- Margrit Schaller
- vor 2 Tagen
- 1 Min. Lesezeit

Ella Maillart - Fotografische Erzählungen im Foto Elysée, Lausanne
Ella Maillart, 1903 in Genf geboren, privilegiert in einer wohlhabenden Familie aufgewachsen, ist schon in jungen Jahren ein Ausnahmetalent, vorerst ein sportliches. Sie fährt mit der Schweizer Nationalmannschaft Ski und ist eine top Seglerin. In den 20er Jahren zieht sie nach Berlin und beginnt dann zu reisen, zuerst in die Sowjetunion, lebt fast sechs Monate in Moskau. Dort beginnt sie zu fotografieren und ihre Eindrücke auch schriftlich festzuhalten. Im Auftrag einer französischen Zeitung bereist sie die Mandschurei, zusammen mit dem Briten Peter Fleming reist sie abenteuerlich in sieben Monaten von Peking nach Indien. 1939 folgt dann ihre berühmteste Reise, zusammen mit Annemarie Schwarzenbach, in deren vom Vater gespendeten Ford. Die beiden fahren von Genf bis nach Kabul – sicher die ersten Frauen, die eine solch abenteuerliche Tour bewältigten. Schwarzenbach kehrte bei Kriegseinbruch in die Schweiz zurück, Maillart blieb bis 1945 in Indien. Sie lebte danach in Genf und in Chandolin, wo sie 1997 mit 94 Jahren starb. 2025 wurde ihr Archiv ins UNESCO -Weltdokumentenerbe aufgenommen. Bis 1. November 2026
















