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«I dreamt of you in colors»

  • Margrit Schaller
  • 12. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Otobong Nkanga im Musée d’Art Moderne in Paris

Obiger Titel ist der der Ausstellung – ich hätte keinen schöneren ausdenken können. Es ist unsere zweite Begegnung mit der nigeriansichen Künstlerin, die in Belgien lebt. Sie hat uns bereits an der Biennale Venedig von 2019 fasziniert. Jetzt in Paris ist eine umfassende Ausstellung ihrer Werke zu sehen. Und das heisst: Von frühen Zeichnungen über Gemälde, Installationen, riesigen Teppichen bis Performances. Sie knüpft an hochpolitische Themen wie Ausbeutung der Erde und Kolonialismus an. Aber wie sie das tut! Ihre Werke sind von einer intensiv farbigen Sinnlichkeit und einer Schönheit, die gleichzeitig entzückt, fasziniert und gefangen nimmt. Weil sie Gefühle auslösen, eigene Bilder entstehen lassen, Fragen evozieren. Ein Rundgang durch die Ausstellung nimmt einen mit in eine andere Sphäre, transportiert das Denken in eine andere Dimension. Im Ausstellungstext klingt es klarer: «Ausgehend von ihrer persönlichen Geschichte und ihrer Recherchen, die von zahlreichen transhistorischen und multikulturellen Einflüssen zeugen, schafft sie Netzwerke und Konstellationen zwischen Menschen und Landschaften und thematisiert zugleich die Heilkraft natürlicher und relationaler Systeme.»

Und das Beste zuletzt: Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Musée cantonale des Beaux Arts Lausanne und wird dort vom 3. April – 23. August 2026 gezeigt. Hingehen!



 
 
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